Mama Mindset im ersten Lebensjahr

Gastartikel: Mama-Mindset im ersten Jahr

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In dem ersten Gastartikel auf meinem Blog, schreibt die liebe Nadine von Mutterherz_Mindset wie man es schafft sich selbst im ersten Jahr mit Baby nicht zu vergessen. Nadine hat sich viel mit Mindsetarbeit beschäftigt. Sie hat sich aus ihrer eigenen „Alles ist gut“-Mentalität befreit und mit alten Glaubensätzen aufgeräumt. Mit ihrem Blog möchte sie anderen Müttern zu mehr Fülle, einem bewussten Leben und vor allem zur Freude zu helfen.

Viel Spaß beim lesen!

Deine Katharina

Wir Mamas kennen das alle, gerade die erste Zeit mit unseren Wundern kann sehr herausfordernd sein und an unseren Kräften zerren. Wollen wir doch voll und ganz für unsere Kleinen da sein. Das ist auch genau richtig. Dein Baby ist abhängig von dir. Nur durch dich kann es leben. Es braucht deine Nähe, Wärme, Nahrung, Aufmerksamkeit, eben deine Mutterliebe.

Die Frage ist nur, wie vergessen wir uns selbst darüber hinaus nicht

Mama Mindset im ersten Lebensjahr - Setz dich nicht unter Druck

Das Wichtigste zu Beginn: Sei mild mit dir. Setz dich nicht unter Druck.

Die erste Zeit ist für dich und dein Baby sooooo spannend. Ihr lernt euch erstmal kennen und spielt euch aufeinander ein. Deshalb, so schön es auch ist, dass euch Familie und Freunde besuchen kommen möchten und interessiert sind an ihrem neuen Familienmitglied, nimm deine Gefühle wahr. Wenn du jetzt keinen Besuch möchtest, nimm deinen Mut zusammen und bitte sie euch erst zu besuchen, wenn du soweit bist. Lass dich nicht unter Druck setzen. Gerade als Erstlingsmama ist alles so neu und aufregend. Wir verfügen alle über Handys und die meisten auch über WhatsApp. Lasse darüber von dir hören, wenn DU gerade Zeit und Lust hast.

Am Anfang steht das Wochenbett. Es heißt so, weil du die Zeit mit deinem Baby brauchst. Gerne auch den ganzen Tag im Bett. Das heißt, hat sich zum Beispiel deine Hebamme angemeldet und du bist noch im Schlafanzug: Okay. Was soll´s. Fix die Zahnbürste in den Mund und ab dafür. Stress dich nicht. Gerade sie versteht, was gerade in dir vorgeht.

Mama Mindset im ersten Lebensjahr: Lass dir helfen

 Lass dir helfen

Ich weiß, vorher war alles anders. Du hast dich um die Wäsche, das Essen, den Einkauf und was eben noch so anfällt gekümmert. Das geht jetzt nicht mehr. Punkt. Du bist EIN Mensch und trägst jetzt die Verantwortung für dein Wunder. Nichts anderes ist jetzt wichtig. Haushalt? -Ade. Dein Partner darf sich da gerne austoben. Essen?- Lass dich von deinem Partner versorgen.

Ist das nicht möglich, frag Mutti, Oma, Tante Helga oder sonst irgendeinen, der sich angesprochen fühlen mag dir etwas zu Essen zu kochen und es dir auf die Schnelle vorbeibringen mag. Stell dabei klar, dass du nicht in der Verfassung bist für lange Besuche, es dir dennoch echt helfen würde, wenn dich jemand mit Essen versorgt. Meistens sind sie froh, dass sie dir irgendwie helfen können. Bedenke, du bist ihr Kind oder Enkel oder ihre Nichte, was auch immer und sie saßen mit dir gerade mal genauso da, wie du jetzt mit deinem Baby.

Mama Mindset im ersten Lebensjahr: Organisation ist alles

Organisation ist alles

Sofern du mit deinem Baby wach bist, versorge dich. Stell dir überall, wo du dich aufhalten magst -vielleicht auf der Couch, im Sessel oder im Bett- Wasser und Reiswaffeln oder Nüsse bereit. Ernähre dich davon zwischendurch. Ich weiß, gerade die stillenden Mamas haben Tage, an denen sie mit ihrem Baby den ganzen Tag an einem Ort sitzen, weil es sich eben die Milch bei Mama bestellt. Die Milchproduktion darf in Gang kommen und du kannst mit dieser kleinen Vorbereitung am Morgen entspannt sitzen bleiben und bist versorgt. Leg dir am Besten ein Kissen zurecht, vielleicht eine Decke und ein Buch. Mach´s dir so bequem wie möglich und nutze die daraus entstehende Zeit für dich. Denk daran, dein Kind möchte dich damit nicht ärgern.

Mama Mindset im ersten Lebensjahr: Finde Momente für dich

Finde die Momente für dich

Um die Zeit, die zwischen Füttern, Wickeln, Schaukeln usw. bleibt, für dich zu nutzen ist es wirklich wichtig, dass du dir klar machst: Alles andere kann warten. Termindruck ade. Wenn dein Baby noch keinen festen Rhythmus hat, setz dir keine festen Termine. Wenn wir ehrlich sind, bist du wahrscheinlich selbst so k.o., dass du gar nicht richtig Lust darauf hast, dich mit Freunden, Familie usw. zu treffen. Auch der Frisörtermin oder ähnliches kann erstmal nach hinten verschoben werden. Check das für dich. Und wenn dein Baby dann schläft, schlaf mit. Mach es einfach. Mitten am Tag. So what? – Mach was dir guttut. Du bist wichtig und du bist gerade der wichtigste Mensch im Leben deines kleinen Wunders. Sei dir dessen bewusst, dass es wichtig ist, dass es dir gut geht.

Dein Baby schläft nicht im Bett. Gut. Mach eine Trageberatung, finde die richtige Trage oder das richtige Tuch für dich und geh raus. Nimm deinen Schatz in die Trage und genieße, während dein Baby wohl behütet an deiner Brust entspannt oder sogar schläft, die Natur. Nimm deine Umgebung wahr. Ja, du bist müde, ja du bist k.o., ja, dein Baby fordert viel von dir. Deshalb. Atme jetzt durch. Geh raus und spüre den Boden unter deinen Füßen. Zieh, wenn es für dich passt Socken und Schuhe aus und spüre, wie sich vielleicht das Gras, der Strandsand oder ähnliches anfühlt. Lass deinen Blick schweifen, höre Vögel singen. Das alles trägt zu seinem Wohlbefinden bei. Und wenn du dein Baby schon im Tuch hast, dich einigermaßen entspannt fühlst und die Muße hast, dann kannst du jetzt auch einen Teil deines Haushaltes erledigen und dir selbst etwas zu Essen kochen.

Mama Mindset im ersten Lebensjahr: Dein Baby hat seinen Rhythmus gefunden

Dein Baby hat seinen Rhythmus gefunden -yeah.

Der Moment ist gekommen, dein Baby hat seinen Rhythmus gefunden. Es hat gelernt, dass es Tag und Nacht gibt und das nachts mehr geschlafen wird als am Tage. Wunderbar. Jetzt ist deine Zeit gekommen. Jetzt kannst du dich wieder verabreden, Besuch empfangen und Termine wahrnehmen. Das heißt nicht, dass jetzt alles ist wie vor deinem Baby. Du bist immer noch sehr gefordert. Dein Baby ist immer noch die Nummer eins für deine Zeit. Nutze also die übrige Zeit weise. Du bist wichtig. Du darfst dich um dich kümmern. Du darfst über deine Zeit entscheiden. Mach was DIR guttut. Geh mit deinem Baby in die Natur. Finde deinen Kraftort. Vielleicht kannst du deine Batterien besonders gut am Strand, im Wald oder im Park aufladen? – Dann so oft es geht hin da mit dir und deinem Baby.

Mama Mindset im ersten Lebensjahr: Und dann gibt es da noch diese Tage...

Und dann gibt es da noch diese Tage…

…diese Tage an denen gar nichts läuft. An denen du alles Gelernte über Bord wirfst und einfach nur noch k.o. bist. Weil du nicht mehr weißt, wie du deinem Baby noch helfen kannst und alles einfach gerade Shit ist. Kennen wir alle. Was da hilft? -Durchhalten. Ganz ehrlich, es gibt Tage, an denen hilft es einfach daran zu denken, dass…

  1. Dein Baby dich nicht absichtlich ärgert
  2. Morgen ein neuer Tag ist und es nur besser werden kann
  3. Dein Baby dich von ganzem Herzen liebt und dich jetzt gerade wirklich braucht.

Und das allerwichtigste ist: Atme. Tief in deinen Bauch hinein. Und wieder aus. Gerne (nur in deiner Vorstellung) durch das linke Nasenloch ein und durch das rechte Nasenloch wieder aus. Das beruhigt die Gedanken. Ich weiß, dein Baby fordert dich heraus. Du bist nicht immer so ausgeglichen, wie du es dir wünschst und dennoch bist du wertvoll, wichtig und gut, so wie du bist.

In diesem Sinne, alles Liebe für dich,

Nadine.

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Katharina Dreier

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